Spange für die Kinder. Was zahlt die Kasse?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt Kieferorthopädie nur ab KIG-Stufe 3. Stufen 1 und 2 zahlen Eltern komplett selbst. Wer früh versichert, ist auf der sicheren Seite.
Wichtig: eine KFO-Behandlung muss vor Diagnosestellung versichert sein.
Fragen, die wirklich gestellt werden.
Was bedeutet KIG genau?+
KIG = Kieferorthopädische Indikationsgruppen, 5 Stufen. Erst ab Stufe 3 zahlt die gesetzliche Krankenkasse. Stufe 1 und 2 = rein kosmetisch in den Augen der Kasse, Eltern tragen alles selbst.
Warum so früh abschließen?+
Sobald der Zahnarzt eine KFO-Empfehlung dokumentiert hat, ist die Behandlung 'angeraten' — und damit von jeder Zusatzversicherung ausgeschlossen. Empfehlung: spätestens im Vorschulalter, idealerweise mit 2–3 Jahren.
Werden Aligner (Invisalign) übernommen?+
Beim Allianz MeinZahnschutz 90 und 100 ja — bis zu 90 bzw. 100 % der Mehrkosten. Bei KIG 3+ als Mehrleistung zur Kassen-Grundversorgung, bei KIG 1–2 komplett.
Wie lange dauert eine KFO-Behandlung?+
Im Schnitt 2,5–4 Jahre aktive Behandlung plus Retentionsphase. Eine Zusatzversicherung sollte die gesamte Behandlungsdauer abdecken — Kündigungen während laufender Therapie kosten Erstattung.
Bevor die Rechnung kommt, vorsorgen.
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