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Test26. Mai 2026

Öko-Test Zahnpasta 2026: Sieben bekannte Marken fallen mit "ungenügend" durch

Titandioxid, problematische PEG-Verbindungen und fehlendes Fluorid – der aktuelle Test entlarvt Klassiker aus dem Drogerieregal. Eine 1,25-Euro-Tube schneidet besser ab als das 9-Euro-Premium-Produkt.

Öko-Test Zahnpasta 2026: Sieben bekannte Marken fallen mit "ungenügend" durch

Die wichtigsten Ergebnisse

Öko-Test hat 48 Zahnpasten im Labor untersucht. Bewertet wurden Inhaltsstoffe, Fluoridgehalt, Verpackung und Werbeversprechen.

Testsieger ("sehr gut")

  • dm Dontodent Med Plus (1,25 €)
  • Rossmann Perlweiss Frische Cool Mint (0,95 €)
  • Sensodyne ProSchmelz Sanftes Weiß (3,49 €)

Durchgefallen ("ungenügend")

  • Sieben Produkte mit umstrittenem Titandioxid (E171) – seit 2022 in Lebensmitteln EU-weit verboten, in Kosmetik aber weiter erlaubt.
  • Vier Whitening-Pasten mit RDA-Wert über 120 – das schmirgelt Zahnschmelz dauerhaft ab.
  • Drei Naturkosmetik-Produkte ohne Fluorid – ein "No-Go" laut DGZ.

Was Verbraucher:innen jetzt tun sollten

  1. RDA-Wert checken. Werte zwischen 30 und 80 sind alltagstauglich. Alles über 100 gilt als abrasiv.
  2. Fluorid ist nicht optional. Für Erwachsene werden 1.450 ppm empfohlen.
  3. Whitening-Pasten nur kurzkurig. Maximal 4 Wochen am Stück, sonst leidet der Schmelz.

Quelle: Öko-Test Magazin, Ausgabe 04/2026

Quelle
Öko-Test
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